Wenn ein Mensch am Lebensende immer weniger isst und trinkt oder sich bewusst dafür entscheidet, ganz darauf zu verzichten, entstehen bei Angehörigen und Begleitenden oft viele Fragen: Ist das ein natürlicher Teil des Sterbeprozesses? Leidet der Mensch darunter? Und was können wir tun – oder sollten wir überhaupt etwas tun?
Der bewusste Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit am Lebensende ist ein sensibles Thema, das häufig mit Unsicherheit, Ängsten und auch ethischen Fragen verbunden ist. In diesem zweistündigen Seminar schauen wir genauer hin: Was bewegt Menschen zu dieser Entscheidung? Was passiert dabei im Körper? Und wie kann eine gute, respektvolle und einfühlsame Begleitung aussehen?
Die Teilnehmenden erhalten verständliche Informationen, Raum für Fragen und praktische Impulse für den Umgang mit dieser besonderen Situation.
- Ursachen und Bedeutung des Verzichts auf Essen und Trinken
- Medizinische Zusammenhänge und palliative Begleitung
- Was passiert im Körper, wenn Nahrung und Flüssigkeit reduziert oder ganz weggelassen werden?
- Umgang mit Ängsten, Unsicherheiten und schwierigen Fragen
- Unterstützungsmöglichkeiten für Angehörige
- Ethische und persönliche Aspekte der Entscheidungsfindung